
Erstgespräch
Das Erstgespräch stellt ein unverbindliches Kennenlernen dar und findet im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde gemeinsam mit dem Kind oder Jugendlichen sowie den Eltern bzw. dem jungen Erwachsenen statt. Im Anschluss können bis zu vier weitere Sitzungen zur orientierenden diagnostischen Einschätzung genutzt werden. Dabei werden unter anderem die Familien- und Lerngeschichte, eine Verhaltens- und Problemanalyse sowie testpsychologische Verfahren mit aktuellen, standardisierten Tests herangezogen. Auf diese Weise lässt sich der individuelle Behandlungsbedarf feststellen. Gleichzeitig kann in diesen Gesprächen bereits eine tragfähige therapeutische Beziehung aufgebaut werden – zudem erhalten Sie einen ersten Eindruck von uns als Therapeutinnen und unserer Arbeitsweise.

Probatorische Sitzungen
Im Anschluss finden in der Regel mindestens zwei sogenannte probatorische Sitzungen statt. In diesen Gesprächen schauen wir gemeinsam, ob eine Psychotherapie sinnvoll und hilfreich für Ihr Kind ist und ob die nötige Bereitschaft und Motivation dafür vorhanden sind. Wir erklären dabei die Grundlagen der Verhaltenstherapie und wie wir arbeiten. Danach entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind/ mit dem/der Jugendlichen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können und in welchem Rahmen die Therapie stattfinden soll. Außerdem besprechen wir gemeinsam, welche Ziele mit der Therapie erreichet werden sollen.

Therapie
In den darauffolgenden (meist) wöchentlichen Sitzungen arbeiten wir gemeinsam an den zuvor vereinbarten Therapiezielen. Eine Sitzung dauert in der Regel 50 Minuten. Ergänzend finden Gespräche mit den Eltern oder anderen, relevanten Bezugspersonen statt. Je nach Thema und Bedarf kann es außerdem hilfreich sein, mit Lehrkräften, dem Jugendamt oder anderen pädagogischen Fachkräften zusammenzuarbeiten.